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Wirtschaft wirkt
Helena Melnikov betont die zentrale Rolle der Industrie für Deutschlands Wohlstand und globalen Einfluss. Trotz wachsendem Druck durch Bürokratie, hohe Kosten und geopolitische Umbrüche bleibt die Industrie ein Machtfaktor. Deutschland muss jetzt entschlossen handeln, um seine Wettbewerbsfähigkeit zu sichern – im eigenen Interesse und dem Europas.
Interview: Gestählt für die Zukunft?
Christiane Benner warnt vor Deindustrialisierung und fordert konkrete Maßnahmen
für niedrige Energiekosten und Planungssicherheit in der Autoindustrie. Die IG Metall
setzt auf Solidarität, Aktionstage und Zukunftstarifverträge. Sie kritisiert politische
Untätigkeit, betont die Bedeutung europäischer Zusammenarbeit und warnt vor den
Folgen der US-Zollpolitik sowie autoritärer Tendenzen.
Goliath braucht David
Die deutsche Industrie nutzt innovative Start-ups zu wenig, während US-Konzerne
systematisch in junge Tech-Unternehmen investieren. Viele deutsche Deeptech-
Start-ups haben großes Potenzial, finden aber kaum Käufer im eigenen Land.
Stattdessen profitieren vor allem ausländische Investoren. Gründe sind
Risikoaversion, fehlende Technikkompetenz, unklare Zuständigkeiten und
kurzfristiges Denken in den Unternehmen. Erfolgreiche Integration und Nutzung
externer Innovation erfordert Mut, strategisches Denken und eine offene
Innovationskultur. Nur mit David kann Goliath im globalen Wettbewerb bestehen.
Generationengerechte Zukunft
Der demografische Wandel verändert Deutschland: Natalie Klauser erklärt, warum es dringend Renten-, Pflege- und Arbeitsmarktreformen braucht.
Wieselwörter und Wieselberliner
Christian Bermes hinterfragt in seinem Text „Wieselwörter und Wieselberliner“ populäre Floskeln wie „sozialer Zusammenhalt“ und „soziale Gerechtigkeit“. Er erklärt, wie die Verwendung des Attributes „sozial“ Begriffe zu leeren Hüllen macht und plädiert für eine tiefere Auseinandersetzung mit den Grundprinzipien der bürgerlichen Gesellschaft. Eine philosophische Untersuchung, die den Blick auf die Grundlagen bürgerlicher Gesellschaft und die Verbindlichkeit demokratischer Institutionen schärft.
Errungenschaften und Herausforderungen
Norbert Lammert analysiert den Zustand der Demokratie nach der Bundestagswahl 2025: Vertrauensverlust, politische Polarisierung und eine geschwächte Mitte stellen Deutschland vor große Herausforderungen. Ein eindringlicher Appell zur Stärkung demokratischer Werte.
Doppelt und dreifache Zeitenwende
Andreas Rödder analysiert die doppelte Zeitenwende des Westens und entwirft eine konservative Reformpolitik für Führung, Freiheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Wunde und Widerstand
„Ostdeutsch“ ist mehr als nur ein geografischer Begriff – es ist ein politisches Gefühl, geprägt von Wunden, Widerstand und einem tiefen Wunsch nach Veränderung. Lukas Schmelter und Simon Strauß über die politische Bedeutung ostdeutscher Identität und darüber, wie sie als konstruktive Kraft für die politische Zukunft Deutschlands genutzt werden kann.
Kriegsuntüchtig!
Deutschland ist weder militärisch noch zivil verteidigungsfähig – trotz Milliardenpaket. Ferdinand Gehringer analysiert die sicherheitspolitischen Schwächen.