Das tägliche Brot
Shownotes
Susanne Breit-Keßler zeigt auf: Essen ist eine kulturelle, emotionale und spirituelle Praxis, die Gemeinschaft stiftet und zugleich moralisch aufgeladen ist – zwischen Genuss, Tradition und Verantwortung.
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00:00:01: Das tägliche Brot Lebensmittel aus theologischer Warte Von Susanne Breit-Kessler.
00:00:09: Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen.
00:00:12: Der Spruch ist sattsam bekannt.
00:00:14: Ein zu viel von beidem lässt den Leib eher auseinanderdriften, statt ihn in Form zu bringen und ansehnlich zu halten.
00:00:21: Der griechische Philosoph Socrates soll die kleine Weisheit von sich gegeben haben.
00:00:26: Sie besagt, dass feste und flüssige Nahrung für das körperliche Überleben notwendig ist.
00:00:31: Aber eben auch dem Wohlbefinden der Psyche dient.
00:00:34: Mein Vater pflegte als Devise auszugeben.
00:00:37: Wenig muss es nicht sein – aber gut!
00:00:40: Er war allerdings schlank.
00:00:41: Wohlschmeckende Speisen- und Getränke machen gute Laune.
00:00:45: Sie können tröstlich sein wenn die Stimmung getrübt ist.
00:00:48: Von Soul Food spricht man um auszudrücken, daß manches Essen im Blick auf die eigene Befindlichkeit besonders wirksam isst.
00:00:55: Nudeln zum Beispiel, machen glücklich.
00:00:58: Alles.
00:00:58: warme Weiche wie samtiges Kartoffelpüree kuschelt sich förmlich in den Magen.
00:01:03: Selbstgemachte Hühnerbrühe hilft schneller mit einer Erkältung fertig zu werden.
00:01:07: Kräuter Tee beruhigt!
00:01:09: Ein Glas guten Rotweins weitet das Herz.
00:01:12: Essen und Trinken ist soziales und kulturelles Geschehen.
00:01:16: Man tut es am liebsten gemeinsam uns wenn der eigene Horizont weit ist auch interessiert am Leben anderer Völker und Nationen.
00:01:24: Ein deutsche Ansturm auf Wurstelcon Krauti in Italien ist dafür kein Hinweis.
00:01:30: Anders eine Veranstaltung in einer bayerischen Domstadt.
00:01:33: Frauen aus aller Welt hatten sich versammelt, mit und ohne Kopftuch, lange Kleider, Hosen ein paar Minirocke, helle Haut, Dunklatin
00:01:42: usw.,
00:01:43: jüdisch-muslimisch christlich In der bezaubernden Vielfalt, die diese Welt so bieten hat, wenn nicht jemand das seine absolut setzt, sondern sich an dem oder anderen so recht von Herzen begeistern kann.
00:01:56: Die Frauen hatten Gerichte aus ihrer Heimat gekocht und auf Tücher, Teppiche und Decken ausgebreitet auf den Boden gestellt.
00:02:03: Du probieren, hieß es.
00:02:05: Gekicher war zu vernehmen als mich beim Essen mit den Fingern meine gute Erziehung zögern ließ.
00:02:10: aber Soul Food bedeutet auch anderes fremdes.
00:02:13: einfach einmal zu versuchen offen für neue Erfahrungen Neues allein ist es freilich nicht zur Kultur des Essen sonst trinktens gehört Erinnerung und Tradition.
00:02:24: Nicht umsonst gibt es wenig was unumstrittener ist als das was an Weihnachten gegessen werden soll.
00:02:30: Wenn Partner unterschiedlicher Herkunftsfamilien aufeinandertreffen, muss das ausgehandelt werden – manchmal mit dem gesamten verwandschaftlichen Umfeld.
00:02:39: Karpfen gegen Wiener Würstchen ganz nur am zweiten Feiertag um zwölf Uhr stollen Triefend vor Butter und mit ordentlich Rosinen.
00:02:47: bloß nicht staubtrocken.
00:02:51: Essen in der Bibel Essen und Trinken ist lebensnotwendig in jeder Hinsicht.
00:02:56: Wir bestehen nicht allein aus Hirn- und Psyche, wir haben uns sind auch Körper, einschließlich der Augen und der Nase die das Aussehen der Gerichte und ihren Duft wahrnehmen – des Mundes, der aufnimmt und schmeckt, der empfindsamen Speiseröhre, der entlang Essen und Getränke gleiten, des Magens, der Aufnimmt oder prüft ob alles passt, der zurückbefördert was unbekömmlich ist und weiterleitet etwas verdaut und ausgeschieden werden
00:03:20: soll.".
00:03:22: In der Bibel wird der Mensch ganzheitlich verstanden.
00:03:25: Er braucht zu essen und zu trinken Anregung für den Kopf und Stärkung der Seele.
00:03:30: Die Bitte des Vater Unsass, unser tägliches Brot gibt uns heute umfasst diesen ganzen Menschen mit seinen vielfältigen Bedürfnissen deren Erfüllung eine sinnvolle Existenz ausmacht.
00:03:41: die Weltgesellschaft muss dafür sorgen dass ein jeder und eine jede das bekommt was er und sie brauchen.
00:03:47: Solange nicht alle das haben, was ihnen von Gott her zugedacht ist, fehlt es am notwendigsten.
00:03:53: Was ist dieses Notwendigste?
00:03:55: Im alten Testament gibt es eine Menge Speisevorschriften die besagen, was der Mensch essen darf und was nicht.
00:04:01: Im neuen Testament wird ebenfalls herumgestritten darüber ob Christen dort mitessen dürfen wo es übrig gebliebenes Götzenopferfleisch aus dem heitnischen Tempel gibt oder ob dessen Verzehr eine unerhörte Blasphemie ist.
00:04:14: Es ist die heute.
00:04:15: Die einen empfinden sicher zu berähen und futtern, was sie wollen.
00:04:19: Die anderen machen sich Sorgen, was gut für sie ist und etwas schaden könnte.
00:04:23: Manche sind komplett unbefangen oder wurschtig?
00:04:27: Andere möchten am liebsten alles mit einem roten Waren- oder einem positiven Ausrufezeichen versehen!
00:04:32: Die Weisheit liegt in der Mitte – es ist notwendig zu überlegen woher das kommt, was auf dem Teller landet so wie es manchmal nur um den Genuss geht.
00:04:41: eine kleine Beichte.
00:04:43: Eine Freundin und ich gingen früher jährlich auf die berühmte Aua-Dult, ein traditionelles Volksfest in München.
00:04:49: Sie aß eine rogezwiebelnde Fischsemmel und ich fertige Pommes mit Mayo – danach war uns schlecht!
00:04:56: Das kann man dumm nennen oder auch als seltene kleine Unbeschwertheit verstehen, deren Ausgang vorhersehbar aber nicht gefährlich ist.
00:05:04: Mein bester Freund fliegt zu sagen Essen ist Kult.
00:05:07: Damit trifft er den Nagel auf den Kopf, ob es biblische Auseinandersetzungen über Essen und Trinken angeht oder Debatten um Tierethik, Klimaschutz und eine ebenso wirtschaftlich erfolgreiche wie umweltschonende Ökonomie und Ökologie.
00:05:21: Essen ist Kult – isst Kultus und damit Pflege von sich selbst und anderen!
00:05:28: Die Freiheit des Christus.
00:05:30: Im biblischen Paradies sind die Menschen Vegetarier.
00:05:33: Nach den diversen Sündenfällen, nach der Flutung der Erde erlaubt Gott Fleisch zu essen.
00:05:38: Noah und seine Nachkommen verlassen die Arche und bekommen die göttliche Auskunft.
00:05:42: Alles was sich regt und lebt, das sei eure Speise!
00:05:46: Wie das grüne Kraut habe ich es euch alles gegeben.
00:05:49: Genis ist neun drei Also eine Kartblanche für die Nahrung, die allein das Blut der Tiere ausschließt denn Das Leibes Leben ist im Blut.
00:05:58: Leviticus siebzehn elf.
00:06:01: Jesus ergänzt, es gibt nichts was von außen in den Menschen hineingeht das ihn unrein machen könnte sondern was aus dem Menschen herauskommt, dass ist's was den Menschen unrein macht.
00:06:11: Markus sieben fünfzehn.
00:06:13: Die Apostel waren dennoch der Ansicht das es für Christen tabusgibt kein Götzenopferfleisch und nur geschächtete Tiere.
00:06:20: Paulus sieht das anders warnt aber vor Überheblichkeit.
00:06:24: Das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, Römer, Vierzehn, Siebzehn.
00:06:29: Er verlangt Gerechtigkeit, Friede und Freude im Heiligen Geist.
00:06:33: Moralinsaure Verbissenheit ist nicht gefragt – es geht auch bei Nahrung- und Lebensmitteln darum, dass alle daran teilhaben können und sich freuen über das was einem vergönnt ist.
00:06:44: Jesus hat so gelebt aber er wusste auch, dass das bei Extremisten und Fundamentalisten nicht gut ankommt.
00:06:50: Kritisch zitiert er «was andere über ihn sagen».
00:06:54: Der Menschensohn ist gekommen, isst und trinkt.
00:06:56: Und ihr sagt, siehe dieser Mensch ist ein Fresser-und Weinsäufer, ein Freund der Zöllner und
00:07:02: Sünder.".
00:07:02: – Lukas Siebenvierunddreißig Schon der Gottessohn muss selbstgerechte Debatten führen.
00:07:08: was man nun angeblich darf oder nicht.
00:07:10: Er verkörpert das Bewusstsein.
00:07:12: Essen stiftet eine Gemeinschaft in der jeder um Gottes Willen zu seinem Recht kommt.
00:07:18: Jesus verwandelt Wasser in Wein, Johannes II.
00:07:21: um die Lebensfreude zu versehenbildlichen, die Gott für die Menschen gedacht hat.
00:07:25: Er speist hungrige Fünftausend mit Brot und Fischen, Markus
00:07:29: VI.,
00:07:29: lädt sich beim korrupten Zöllner selbst ein der danach in seinem Leben das Untaste zur Oberst kehrt.
00:07:35: – Lukas XIX Bei einem Gastmal in renommiertem Hause salbt ihn eine Dame mit teurem Nadenöl, Markus XIV.
00:07:43: Er lässt die Jünger Fische fangen – auch nach seiner Auferstehung Johannes XXI und gibt sich den Emausjüngern bei Tisch als Auferstandener zu erkennen, Johannes XXIV.
00:08:06: Dieser verheißungsvolle Ruf charakterisiert Gott.
00:08:09: Er offeriert leiblich seelisch mentale Heimat – hier, jetzt, ewig!
00:08:16: Trotzdem Verantwortung Es nestkult.
00:08:19: Es ist auch trotz unendlicher Küchenschlachten im Fernsehen kompliziert geworden, weil es nicht nur darum geht, delikat bekömmlich zu kochen, hübsch anzurichten und gepflegt sattzuwerden.
00:08:30: Die Frage, wie wir uns ernähren, bickt ganze Weltanschauungssysteme in sich.
00:08:34: Fordert eine Partei einen Veggie-Tag in der Woche um das Klima zu entlasten?
00:08:38: Gehen andere sofort auf die Barrikaden!
00:08:41: Und das obwohl es früher bestenfalls einen einzigen Mietstag in der Woche gab mit dem festlichen Sonntagsbraten.
00:08:48: Wie bei vielen anderen Themen ist Emotionalisierung beim Essen und Trinken nicht weit.
00:08:53: Wer meint nur mit der eigenen Überzeugung ließe sich die Welt endgültig zum Besseren hin verändern, der er liegt der Täuschung.
00:08:59: Die Dinge vollständig kontrollieren und bestimmen zu können.
00:09:02: Das verführt zum oberflächlichen Ethisien statt zu ernsthafter Auseinandersetzung.
00:09:07: Global gerecht und verantwortlich zu denken und zu handeln ist notwendig Aber wiederhin kommen!
00:09:14: Das benötigt Diskurs keinen Absolutismus.
00:09:17: Ethisches Verhalten ist auch in der Küche gefordert, aber durch Nachplappern von moralischen aller Weltsweisheiten wird kein einziges Menschenleben gerettet.
00:09:26: Das kann man wissen wenn man sein Augenmerk auf die Mehrheit der Menschheit richtet – Die Armut, Epidemien, Hunger, Kriege und Naturkatastrophen zu ihrem täglichen Brot zählt!
00:09:36: Auf Basis dieses Wissens ist es sinnvoll zu handeln, die Grenzen unserer Möglichkeiten vor Augen und die Horizonte zu denen Menschen voller Leidenschaft zum Helfen aufbrechen.
00:09:47: Notwendig ist die Einsicht, dass die Freiheit, die wir bislang gelebt haben auch die Freiheit beinhaltet zu verzichten.
00:09:53: Auf das was uns und anderen schadet.
00:09:56: Selbstverständlich müssen politische und ökonomische Entscheidungen so gefällt werden ,dass die Welt in der wir und andere leben und weiterleben möchten auch für unsere Nachkommen bewahrt wird.
00:10:06: Es braucht den Blick auf die Notwendigkeit politischer Entscheidungen.
00:10:10: Das geht nicht ohne das Engagement im persönlichen Bereich Die da oben, eine beliebte Formulierung die Distanzierung von der eigenen Verantwortung signalisiert.
00:10:19: Sie können nicht ohne die Bürgerinnen und Bürgertun was getan werden muss.
00:10:24: Nachhaltigkeit ist konkret oder gar nicht.
00:10:27: Beim Essen- und Trinken stellt sich bald heraus wie ernst es eine mit Veränderung ist Ob man bereit ist Fakten ernst zu nehmen und die eigenen Gewohnheiten zu überprüfen.
00:10:36: Klar ist Mit einer weißen Weste steht niemand vom Estisch auf Aber wie groß die Flecken sind, daran kann man mitwirken.
00:10:44: Ronde Wummitz der Freiheit.
00:10:46: Essen ist kult und kompliziert aber es ist schön Freunde einzuladen das Leben zu feiern.
00:10:52: Es ist umso schöner wenn man zwischendurch auch Fastenzeiten einhält.
00:10:56: in fast allen Weltreligionen zählt Fasten zum Traditionsbestand.
00:11:00: Der rituelle Nahrungsverzicht sorgt für Leuterung und geistliche Konzentration auf der Mitte des Lebens oder er zeigt individuelle und gemeinschaftliche Bußfertigkeit.
00:11:10: Wer radikal fastet, hat meist die Hoffnung sich frei von Ballaststoffen äxtatisch dem Göttlichen annähern zu können.
00:11:17: Angesichts eines sekularisierten Fastens das modischen Schönheitsidealenhuldigt lohnt es sich, die ganzheitliche Anthropologie ins Gedächtnis zurufen, die dem Fasten zugrunde liegt – erst recht in Zeiten, in denen Mensch sein allzu oft auf Fähigkeit und Funktionalität Erfolg und Ansehen reduziert wird.
00:11:36: Was hilfe es die Menschen, wenn er die ganze Welt gewöhne und nehme doch Schaden an seiner Seele?
00:11:41: Warn Jesus Matthäus XVI, XXVI.
00:11:45: Fasten kommt vom gotischen Fasthahn.
00:11:47: festhalten im Auge behalten Die drei Dimensionen menschlicher Existenz, die Beziehung zu Gott, zu sich selbst und zum Nächsten werden im Fasten in den Blick genommen und aufeinander bezogen.
00:12:01: Das Loslassen von einseitigen Fixierungen erschließt bislang verborgene Einsichten- und Lebensvollzüge.
00:12:15: Ganz wichtig – im Mittelpunkt steht nicht die Frage nach dem, was man sich erlaubt oder versagt.
00:12:20: Im Zentrum des Fastens steht die Frage, woran das eigene Herz hängt?
00:12:25: Bibel und Reformation verwahren sich gegen eine konsequenzlose Fastenpraxis!
00:12:30: Der Profit.
00:12:30: Jesaja übt scharfe Kritik am Fasten, dass alles beim Alten lässt.
00:12:35: Siehe an dem Tag, an dem ihr fastet geht ihr doch euren Geschäften nach und bedrückt alle eure Arbeiter.
00:12:42: Das aber ist ein Fasten, an dem ich gefallen habe.
00:12:44: Gib frei, die du bedrückst!
00:12:46: Brich dem Hungriken dein Brot und – die im Elend ohne Obdach sind Führer ins Haus.
00:12:52: Jesaja-Achtundfünfzig drei Punkt sechs F. Gute Laune.
00:12:59: Fasten ohne innere Umkehr, fasten als bloße Demonstration scheinbarer Frömmigkeit wird hingegen mit deutlichen Worten abgelehnt.
00:13:07: wenn ihr fastet Sollte ihr nicht sauer dreinsehen wie die Heuchler, denn sie verstellen ihr Gesicht um sich vor den Leuten zu zeigen mit ihrem Fasten.
00:13:15: Matthäus VIVI Luther empfahl in seinem kleinen Katichismus Fasten als feine äußerliche Zucht aber erwandte sich gegen eine selbstherrliche Aschise, die Gottes Gnade heraufbeschwören soll und damit zur religiösen Versicherung pervertiert Während manche die Fastenzeit mit Fisch essen, gutem Wein oder herzhaftem Starkbier beginnen, lustvoller Ausgleich muss Herr für den Verzicht auf Jubel-Trubel Heitackkeit.
00:13:40: Auf Fleisch und andere Genüsse bekämpfen andere lieb geworden aber schädliche Gewohnheiten.
00:13:46: Jenseits von klärikal verordnetem Zwang uns der Gefahr einer nur scheinbaren Heiligkeit gibt es einen attraktiven Rahmen um gleichsam entstaubt zu fasten und sich Augenblicken der Anfechtung gegenseitig fröhlich im Verzich zu bestärken?
00:14:00: Nein, wir schaffen den Himmel nicht mit Völlerei.
00:14:03: Auch nicht durch Ascheese und vom Moraltriefen der Verbote!
00:14:06: Was wir wie Essen – das macht uns nicht zu schlechteren oder besseren Menschen.
00:14:11: Die Seeligkeit hängt genauso wenig davon ab.
00:14:13: Es geht beim Essen uns trinken wie überall um ein gerechtes, um ein fried-und freutvolles Miteinander, dass denen uns die einzelnen Menschen erfreut und mit Hirn und Herz voranbringt.
00:14:24: Sodass die ganze Welt dem besten Sinne des Wortes davon
00:14:27: profitiert.".
00:14:53: Die politische Meinung.
00:14:54: Neutral geht gar nicht!
00:15:00: Ein Audio-Podcast der Konrad Adenauer Stiftung.